Antworten auf häufig gestellte Fragen

Mit Ihrer Spende unterstützen wir zurzeit zwei weiterführende Schulen in Malawi. Die erste Schule ist in Nkhoma, die zweite ist in Kalumba. Beide Städte liegen nicht weit entfernt zur Hauptstadt Lilongwe.
Die Schule in Nkhoma unterstützen wir seit 2020. Sie ist in ihrer Entwicklung sehr weit und kann als Vorzeigemodell gelten.
Die Schule in Kalumba fördern wir erst seit 2020. Hier herrscht noch großer Bedarf.
Beiden Schulen helfen wir, die Schule selbst weiter aufzubauen. Außerdem helfen wir auch den Schülern nach Bedarf.

Hierzu gibt es zum Beispiel Bauprojekte, Beschaffung von Büchern und Lehrmaterial usw.
Daneben fördern wir bedürftige Schüler, indem wir ihre Schulgelder übernehmen. Wenn sie weit entfernt zur Schule wohnen, erhalten von uns ein Mittagessen. Mädchen stellen wir während ihrer Periode Hygieneprodukte und Medikamente zur Verfügung.
Die Gelder werden direkt auf das Konto der Schule überwiesen. Daraus begleichen wir die von der Schule festgesetzten Schulgebühren. Ein kleiner Teil der Gebühren geht an die Regierung, die damit die Lehrergehälter bezahlt.
Die Organisation vor Ort übernimmt die Schulleitung. Die Elternvereinigung sowie Rechnungsprüfer der Regierung kontrolliert den korrekten Ablauf.
Zur Prüfung erhalten wir die Originalbelege bei unseren jährlichen Besuchen, wo wir auch die Bücher der Schule sichten. In Gesprächen mit einzelnen Patenschüler:innen vor Ort bekommen wir weitere Informationen und Bestätigungen.

In den beiden von uns geförderten Schulen gibt es zum Beispiel Bauprojekte, es werden Möbel, Bücher und Lehrmaterial angeschafft.
Daneben fördern wir bedürftige Schüler, indem wir ihre Schulgelder übernehmen. Wenn sie weit entfernt zur Schule wohnen, erhalten von uns ein Mittagessen. Mädchen stellen wir während ihrer Periode Hygieneprodukte und Medikamente zur Verfügung.

Die Gelder werden direkt auf das Konto der Schule überwiesen. Daraus begleichen wir die von der Schule festgesetzten Schulgebühren. Ein kleiner Teil der Gebühren geht an die Regierung, die damit die Lehrergehälter bezahlt.

Die Organisation vor Ort übernimmt die Schulleitung. Die Elternvereinigung sowie Rechnungsprüfer der Regierung kontrolliert den korrekten Ablauf.

Zur Prüfung erhalten wir die Originalbelege bei unseren jährlichen Besuchen, wo wir auch die Bücher der Schule sichten. In Gesprächen mit einzelnen Patenschüler:innen vor Ort bekommen wir weitere Informationen und Bestätigungen.

In unserem kleinen Verein sind ausschließlich Ehrenamtliche tätig. Das ist der Hauptgrund dafür, dass wir mit extrem geringen Verwaltungskosten arbeiten. In den letzten 6 Jahren waren es durchschnittlich nur 0,9% des Spendenvolumens. Der Prozentsatz ist in dem Zeitraum außerdem stetig von 2,1% auf 0,6% gesunken. Das heißt, in den letzten 6 Jahren flossen mehr als 99% der Spenden in die Unterstützung von Schulen und Schüler:innen in Malawi.

Das war nur möglich, weil alle Mitglieder auf die Erstattung von persönlichen Kosten verzichten. Sogar die Reisekosten für unsere Besuche in Malawi werden von den reisenden Vereinsmitgliedern selbst getragen und nicht aus den Spenden finanziert.

Auf lokaler Ebene arbeiten wir primär mit den Lehrern und der Schulleitung der jeweiligen Partnerschule zusammen. Mit diesen werden kontinuierliche Projekte, wie die Patenschaften oder die Schulspeisungen zusammen geplant und umgesetzt.

Beispiele für umfänglichere Projekte sind der Bau der Bibiothek in Nkhoma oder der Bau des Klassenraums in Kalumba.
Solche Projekte werden zusätzlich von einem (malawischen) Supervisor begleitet, der uns bei der Beratung, Beauftragung und Rechnungslegung unterstützt. Diese Supervisors sind unabhängig von der Schule und verringern so die Risiken von Korruption und Diebstahl. Sie überprüfen auch die Qualität der Arbeit der Bauleiter, die selbst ebenfalls unabhängig sind.

Eigenes deutsches Personal haben wir nicht vor Ort. Wir glauben, dass Malawier die Durchführung von Projekten besser und nachhaltiger ausführen können als aus Deutschland eingeflogene Fachkräfte oder Freiwillige. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Verantwortlichen vor Ort das größte Interesse am Erfolg der Projekte haben.

Natürlich besteht ein intensiver Austausch über E-Mail, Telefon und soziale Medien. Darüber hinaus sind aber unsere Besuche vor Ort.

Einmal jährlich besuchen mindestens zwei Mitglieder des Vereins unsere Partnerschulen. Eine Ausnahme war allein die Corona-Pandemie. Die Reisen wurden dabei nicht aus Spenden, sondern durch Eigenanteile finanziert.

Bei den Reisen geht es darum, die von uns finanzierten, bzw. mitfinanzierten Projekte und Materialien zu begutachten und zu evaluieren. Dabei werden auch die Originalquittungen und Rechnungen eingesehen und übergeben. Im Vorfeld haben wir Kostenvoranschläge und Rechnungen als Kopien übermittelt bekommen. Das Abgleichen der Quittungen nimmt immer einen beträchtlichen Zeitumfang bei diesen Reisen ein.

Wichtig sind die persönlichen Kontakte, vor allem um die Schüler:innen, Lehrer:innen und die Mitglieder der örtlichen Verwaltungsgremien kennenzulernen. Letztere haben eine gewichtige Stimme bei der Planung von Projekten und deren Finanzierung. Sie stellen ggf. auch Materialien bereit, die vor Ort gefertigt werden können. Dies kann in einzelnen Fällen eine nicht unerhebliche Kostenreduzierung bedeuten.

Ja. Spenden können Sie in voller Höhe steuerlich absetzen. Die Gemeinnützigkeit ist mehrmals vom Finanzamt Köln-Süd bestätigt und kann auf Wunsch eingesehen werden.

Grundsätzlich haben Sie zwei Möglichkeiten zu zahlen. Entweder per Überweisung oder durch Nutzung unseres Zahlungs-Dienstleisters. Als Zahlungs-Dienstleister nutzen wir zurzeit den Dienst Betterplace.
In beiden Fällen sind Ihre Daten sicher, da sie mit SSL verschlüsselt werden.
In beiden Fällen können Sie eine Einzelspende oder eine regelmässige Zahlung zukommen lassen.

Wenn es um die Unterstützung der Schüler:innen geht, sind uns folgende Ziele besonders wichtig:
– eine Patenschaftenschaft übernehmen
– Mädchen bessere Chancen eröffnen oder
– Schüler:innen mit einem täglichen Essen unterstützen?
Wollen sie uns gezielt für eines diese Ziele unterstützen? Dann ist eine regelmäßige, monatliche oder jährliche Spende sinnvoll.
Im Menü „Ziele“ können Sie zu jedem der genannten Themen eine weiterführende Informationsseite aufrufen. Unten auf der Seite finden Sie dann ein spezielles Formular, passend zum jeweiligen Ziel.

Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Wenn Sie uns eine Spende per Überweisung zukommen lassen, benötigen wir zumindest Ihren Namen, Vornamen und Ihre E-Mail-Adresse, um Ihnen eine Spendenquittung zuzusenden.
Sie finden auf verschiedenen Seiten unsere Website ein Kontaktformular, mit dem Sie uns diese Information zusenden können. Und sobald auch Ihre Spende eingegangen ist, erhalten Sie von uns kurzfristig die Spendenquittung.
2. Wenn Sie unseren Zahlungsdienstleister verwenden, erhalten Sie auch von diesem eine Spendenquittung, wenn Sie im Kommentarfeld der Überweisung Ihre Kontaktdaten angeben. Das sind ebenfalls Name, Vorname und E-Mail-Adresse. Betterplace leitet diese Daten nicht an uns weiter. Aber bedenken Sie bitte, dass Betterplace für die Bearbeitung Gebühren erhebt.

Ja – möglich und erwünscht. Die Patenschüler:innen schreiben während unserem jährlichen Besuch Briefe an ihre Pat:innen in Deutschland, gleichzeitig können Pat:innen uns bei unserer nächsten Reise Briefe an die Patenschüler:innen mitgeben. Alternativ dazu können wir auch versuchen, Nachrichten an die Patenschüler per Internet zu übermitteln. Der Schriftwechsel sollte möglichst in einfachem Englisch geschrieben werden, da viele – besonders die jüngeren Patenschüler:innen – noch Schwierigkeiten mit der offiziellen Amtssprache Englisch haben.

Ja. Die Pate:innen können im Patenformular (siehe unten) aussuchen, ob sie einen Schüler oder eine Schülerin fördern möchten. Da unserem Verein und der Schule vor Ort Frauen- und Mädchenförderung sehr wichtig ist, unterstützen wir mehr Patenschülerinnen als -schüler.

Die Patenschüler:innen werden nach der Grundschule (Primary School) entsprechend ihrer Abschlüsse für eine weiterführende Sekundarschule von der Regierung vorgeschlagen. Unsere Patenschüler:innen werden, nach ihrer Zuweisung zur CDSS Nkhoma, von dem Schulkommittee auf ihre Bedürftigkeit durch die Lehrer, örtlichen Autoritäten und den Rektor ausgewählt. Dies geschieht nach einem bewährten Auswahlsystem, das in einer Satzung kodifiziert ist.

Ein bestandenes Abschlussexamen berechtigt zum Besuch einer Universität in Malawi. Die besten Absolventen haben eine gute Chance, an einer Universität angenommen zu werden. Einige unserer ehemaligen Patenschüler:innen haben so einen Universitätsabschluss erlangt oder studieren momentan. Die Studiengebühren sind allerdings sehr hoch. An öffentlichen Universitäten gibt es ein – dem deutschen BaföG-System ähnelndem – Studienkreditsystem. Dazu gibt es weitere Träger, die Stipendien vergeben.

Allein der Besuch einer Sekundarschule bedeutet für die Jugendlichen einen unglaublichen Bildungsaufstieg. Die meisten Eltern (falls sie dann doch leben) sind Analphabeten und die Patenschüler:innen sind oft die Ersten aus ihrem ganzen Dorf, die eine weiterführende Schule besuchen. Wir sehen den größten Gewinn eines Schulbesuches, dass die Jugendlichen der bitteren Armut der Dörfer entfliehen können, indem sie einen anderen Beruf als Subsidenzbauern ergreifen. Selbst wenn sie in die Dörfer zurückkehren, sind sie aufgeklärt über Krankheiten und Hygiene und haben in der Schule mehr über Techniken in der Landwirtschaft gelernt.

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