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Sponsored Walk 2016

Der Kölner Bilderbogen und die Kölnische Rundschau berichteten über unseren erfolgreichen Sponsored Walk.
 

 

Reise nach Malawi 2016

Den ausführlichen Reisebericht finden Sie hier!

 

Das Vereinsteam ist von der Reise zu unseren drei Partnerschulen mit vielen Eindrücken zurück. Wie jedes Jahr war das Treffen mit den Patenkindern der Höhepunkt der Reise - diesmal konnten wir sogar einige Verwandte in den entfernten Heimatdörfern besuchen… zum Teil auf abenteuerlichen Wegen. Aber auch die Begutachtung der letzten Projekte sowie die Planung neuer und der nachhaltige Einsatz der Spendengelder standen im Fokus.

 

Patenschülerinnen in Nchokera.
Lehrer in Manja in alter, kleiner Bibliothek mit 2014 gespendeten Büchern
Empfang in einem Dorf durch Großeltern von Patenkindern.
Hütte von Großeltern eines Patenkindes.
Hühner als Geschenk von dankbaren Eltern unserer Patenkinder
Maisbrei mit Eiern, die tägliche Mahlzeit der Schüler in Nkhoma.
Maissäcke werden im Lehrerzimmer gelagert.
Bau des Sanitärstraktes in Nkhoma

 

In Nchokera begrüßen uns Lehrerinnen und Lehrer, die seit Jahren versuchen, die widrigen Umstände an ihrer Schule zu verbessern. Der von uns vor drei Jahren gebaute Klassenraumblock und die Tische und Bänke, die vom letzten Sponsored Walk angeschafft wurden, sind in gutem Zustand. Zwei weitere Klassenräume würden die Unterrichtssituation deutlich verbessern, auf dem Grundstück lagern schon Ziegelsteine. Trotz organisatorischer Schwierigkeiten treffen wir die 35 Schülerinnen und Schüler, für die wir in einem Pilotprojekt die Schulgebühren bezahlt haben.

 

Das Kollegium unserer Partnerschule in Manja hat sich sehr gut auf unseren Besuch vorbereitet und ist sehr an einem Austausch mit Deutschland interessiert. Hier unterrichten die Lehrer in den Räumen der benachbarten Grundschule. Ein Laborraum und eine größere Bibliothek würden die Lernbedingungen an der Schule deutlich verbessern. Beides wollen wir mit Hilfe einer Drittmittelfinanzierung ermöglichen. Wir arbeiten zusammen mit der Schulleitung und den lokalen Autoritäten daran, diesen Antrag erfolgreich zu stellen.

 

In Nkhoma, der letzten Station unserer Reise, ist der Empfang herzlich, freundschaftlich und vertraut; hier ist unser Verein schon seit über zehn Jahren aktiv. Die Dankbarkeit der Schulgemeinschaft für unsere Aktion „Schulspeisung“ ist beeindruckend. Es sei „das erfolgreichste Projekt, das jemals in Nkhoma und Umland realisiert worden ist.“

 

Die Nahrungsmittelkrise, die im Frühling die Hälfte der Bevölkerung bedrohte, hat sich nur zwischenzeitlich gemildert. Das Klimaphänomen „El Niño“ verursachte eine Dürre mit katastrophaler Wirkung, denn die Niederschläge der letzten Regenzeit waren nicht ausreichend für den Maisanbau. Es kam nur noch die Hälfte der Schüler zum Unterricht und diese konnten sich aufgrund ihres hungrigen Magens schwer konzentrieren. Seitdem mit Hilfe des Vereins eine mittägliche Schulspeisung angeboten wird, sind die Klassen wieder vollständig und die Schülerinnen und Schüler können wieder konzentriert lernen.

 

Um die Schulspeisungen langfristig weiterführen zu können, arbeitet die Schulgemeinschaft nun ein Konzept aus, das noch stärker auf Eigenengagement setzt: die Einrichtung eines Schulgartens ist nur einer der vielen Vorschläge der engagierten Lehrerschaft in Nkhoma. Das Lehrerteam arbeitet eng zusammen, setzt trotz der bescheidenen Ressourcen eigene Ideen um. So entstanden neue Unterkünfte für die Schüler, Toiletten wurden repariert und das neue Labor ist in einem vorzüglichen Zustand.

 

Während unseres Besuchs konnten wir auch den Bau des neuen Sanitärtrakts verfolgen. Die Spenden des letzten Jahres machten es endlich möglich die hygienische Situation für die 200 Schülerinnen zu verbessern, die sich bisher nur mit Eimern im Wellblechverschlag waschen konnten. Das neue Gebäude wird neben Duschen auch acht Komposttoiletten beinhalten.

 

Das Highlight dieser Reise war der Besuch der Familien einiger unserer 57 Patenkinder. Wir werden mit unglaublicher Dankbarkeit begrüßt und reichlich (mit lebendigen Hühnern, Süßkartoffeln und Erdnüssen) beschenkt. Viele Patenkinder sind Voll- oder Halbwaisen, die Eltern starben an Aids oder Malaria; von den Großeltern großgezogen sind sie oft die ersten aus dem Dorf, die eine weiterführende Schule besuchen. Ohne die Unterstützung aus Deutschland wäre der Schulbesuch unmöglich. Die Unterbringung in den Internatsunterkünften vermeidet den stundenlangen Fußmarsch über Staubpisten zur Schule.

 

Vom benachbarten Nursing College erfahren wir, dass zwei unserer ehemaligen Patenkinder zu einer dreijährigen Ausbildung aufgenommen wurden. Da die Finanzierung der Ausbildung nicht gesichert ist, wird vom Verein überlegt, in welcher Weise eine nachhaltige Unterstützung geleistet werden kann.

 

Zusammenfassend zeigen uns die Besuche der drei Schulen, dass es Unterschiede darin gibt, wie die einzelnen Hilfen vor Ort mit den verschiedenen Möglichkeiten umgesetzt werden. „Nicht was man hat und was man kann macht den Unterschied aus – sondern wie man es einsetzt.“ Das zeigt seine volle Wirkung da, wo Menschen engagiert für ein gemeinsames Ziel arbeiten.

 

Wir geben die beeindruckende Dankbarkeit, die wir in Malawi erfahren haben, an Sie weiter, denn ohne die vielen kleinen und großen Spenden wäre das, was wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort in den letzten Jahren erreicht haben, nicht möglich gewesen.

 

Zikomo Kwambiri (Danke)

 

Sponsored Walk am 7.7.2016 des Gymnasiums Rodenkirchen

 

Jedes zweite Jahr veranstaltet das Gymnasium Rodenkirchen einen Sponsored Walk, um die Menschen in Malawi zu unterstützen.
Auch in diesem Jahr haben wir ein Ziel vor Augen, die aktuelle Nahrungsmittelkrise zu lindern um somit die Hungersnot vor Ort zu vermindern. Mit den Spenden unterstützen wir den Kauf von Lebensmitteln für SchülerInnen und LehrerInnen in Malawi, denn schon durch 1 € können 10 Mahlzeiten finanziert werden.
Aktuell hat der Malawi-Verein schon erreicht, dass alle 600 Schüler plus Lehrer in Nkhoma eine kostenfreie tägliche Mahlzeit bekommen.

 

Helft auch ihr dieses Jahr wieder, durch eure vielen gelaufenen Runden, Spenden einzusammeln, um den Hunger der Schulgemeinschaft zu vermeiden.
Außerdem geht ein Teil des Geldes an unser Flüchtlingsprojekt, das jeden Montag stattfindet.

 

20 neue Patenkinder ins Projekt aufgenommen

 

Weil sich 2015 viele weitere Klassen und Privatpersonen erklärt haben, eine Patenschaft zu übernehmen, konnten wir im abgeschlossenen Jahr 20 neue Schüler in das Patenschaftsprogramm aufnehmen. Nachdem im letzten Jahr 13 geförderte Schüler die Schule in Nkhoma erfolgreich abgeschlossen haben, bedeutet das einen Nettozuwachs von sieben auf insgesamt 57 Patenkinder.

 

Bei der Unterzeichnung der Verträge konnten wir die Freude und die Erleichterung über die Förderung in den Gesichtern der Schüler selbst erleben: Die neuen Patenkinder, die wegen ihrer großen Lernbegierde, Talent und der wirtschaftlichen Nöte ihrer Familien durch Lehrer und Häuptlinge ausgewählt wurden, können sich jetzt vollständig auf ihre Schulbildung konzentrieren: Durch die Förderung aus Deutschland können sie erstens in den Internatsunterkünften schlafen und werden in der Schulküche beköstigt. Auch wenn die Bedingungen in den Internatsunterkünften in den letzten Jahren durch Spenden aus Köln stetig verbessert wurden, sie bleiben unvergleichbar mit dem westlichen Lebensstandard. Trotzdem ist es den Schülern lieber, mit min. acht Mitschülern in einem winzigen Raum zu nächtigen statt jeden Tag drei Stunden Fußweg auf sich zu nehmen. Besonders profitieren Mädchen, denn sie sind nicht mehr den Gefahren der langen Anreise wie z.B. Vergewaltigungen ausgesetzt, auch Fehlzeiten verringern sich signifikant.

 

Zweitens werden die Schüler von der Sorge enthoben, ihre Schulgebühren nicht bezahlen zu können. Die Schüler wurden in die Förderung aufgenommen, da sie und ihre Familien (viele sind Waisenkinder und leben bei Tante/Onkel oder Großeltern) die Schulgebühren nicht bezahlen konnten. Da die Familien unserer Patenkinder als einfache Bauern über keine regulären Einkünfte verfügen, müssen sie die Schulgebühren nicht mehr übers Jahr „zusammenkratzen“.

 

Dankbar unterschrieben sie den Vertrag, der die Schüler nicht nur zum fleißigen Lernen verpflichtet, der sie auch beim Scheitern der jährlichen Prüfung zur Zahlung von 5% der anfallenden Schulgebühren verpflichtet. Mit dieser, von dem Projektlehrer in Malawi vorgeschlagener, Neuerung im Patenschaftsprogramm wollen wir die Lernbereitschaft steigern und belohnen.

 

Und noch eine gute Nachricht: Die Schulfees bleiben im kommenden Jahr mit 170,-€ konstant – die malawianische Regierung hat die angekündigte Erhöhung der Schulgebühren zurückgenommen.

 

Zum guten Schluss: Für sechs malawische Schüler kann noch eine Patenschaft übernommen werden!

 

 

"Von Schule zu Schule" im Rodenkirchener Bilderbogen

Der Artikel kann hier abgerufen werden

Videos

Das folgende Video gibt einen Überblick über die Vereinsaktivitäten mit den Eindrücken der Reise 2015.

 

 

Wenn Sie Bildung in Malawi unterstützen wollen, können Sie uns online per Kreditkarte, PayPal oder Bankeinzug spenden.

Wir freuen uns auf Sie!