Willkommen auf unserer Homepage!

Wir sind ein kleiner gemeinnütziger Verein am Kölner Gymnasium Rodenkirchen, der seit über zehn Jahren Bildung in Malawi, Südostafrika, fördert. Momentan unterstützen wir drei Partnerschulen bei Bauprojekten (u.a. Klassenräumen, Toiletten), sonstigen Anschaffungen (Büchern, Computern, Schultischen, Betten). Auch vermitteln wir Patenschaften zwischen Privatpersonen und Schulklassen in Deutschland und bedürftigen Jugendlichen in Malawi.

 

Video der Reise 2016

Sanitärprojekt fertiggestellt!

Nach einjähriger Bauzeit ist Ende Mai der Sanitärblock in Nkhoma in Betrieb genommen worden. Die 200 Schülerinnen der Schule haben nun Zugang zu Duschen und innovativen Komposttoiletten.

 

Wir hoffen, dass das neue Gebäude den Schülerinnen hilft, sich besser gegen Krankheiten zu schützen und __________________________ die Hygiene verbessert.
Die Schülerinnen freuen sich über das neue Gebäude. Bevor im Laufe des Projektes Wäscheleinen ange- __________________________ bracht wurden, mussten die Schülerinnen ihre Wäsche auf Büschen trocknen.
Der Bau wurde von einem malawischen Bauunternehmen durchgeführt und von einem malawischen __________________________ Supervisor überwacht. Die lokale Gemeinschaft hat ZIegelsteine beigesteuert. (Bild von Mai 2016)
Vorher konnten die Mädchen nur einen ca. 10 m² großen Blechverschlag benutzen, um sich zu waschen und __________________________ ihre Notdurft zu verrichten. (Bild von Oktober 2015)
Das Gebäude verfügt über acht Komposttoiletten (die kein Wasser benötigen, die Ausscheidungen können __________________________ später als Dünger benutzt werden) und acht Duschen, sowie Waschbecken.
Die Außenmauer dient als Schutz gegen Diebe.

 

Das Malawi-Café -ein voller Erfolg!

Zum Elternsprechtag am 05.05.2017 präsentierte sich das Malawi-Projekt mit vielen Infos über die Situation vor Ort und aktuellen Fotos vom neuen Sanitärtrakt für die Mädchen unserer Partnerschule in Nkhoma. Die Klasse 6c verwandelte das Kuchenbuffet durch ein breites Angebot der leckersten Kuchen vom Rhabarberkuchen, Schokoladentarte bis zur Himbeersahnetorte in ein Schlaraffenland! Kuchenschneiden, Getränke einschenken, kassieren, aufräumen, … und sogar spülen - (wenn die Spülmaschine überfordert war) für jeden gab es reichlich zu tun! Die Ablösung kam durch die 8b. Mit viel Elan und Begeisterung wurde verkauft und für das Projekt geworben, so das zum Schluss der Rekordbetrag von 323,-€ in der Kasse war!

Ein herzliches „Danke“ an die HelferInnen und SpenderInnen!

 

 

Paten gesucht!

Mit dem neuen Schuljahr wurden zwölf neue Patenkinder ins Projekt aufgenommen. Wir fördern die zwischen zehn und 18 Jahre alten SchülerInnen über vier Jahre und ermöglichen ihnen, das malawische Abitur zu erlangen. Weitere Informationen hier..
 

 

Sponsored Walk 2016

Der Kölner Bilderbogen und die Kölnische Rundschau berichteten über unseren erfolgreichen Sponsored Walk.
 

 

Reise nach Malawi 2016

Den ausführlichen Reisebericht finden Sie hier!

 

Das Vereinsteam ist von der Reise zu unseren drei Partnerschulen mit vielen Eindrücken zurück. Wie jedes Jahr war das Treffen mit den Patenkindern der Höhepunkt der Reise - diesmal konnten wir sogar einige Verwandte in den entfernten Heimatdörfern besuchen… zum Teil auf abenteuerlichen Wegen. Aber auch die Begutachtung der letzten Projekte sowie die Planung neuer und der nachhaltige Einsatz der Spendengelder standen im Fokus.

 

Patenschülerinnen in Nchokera.
Lehrer in Manja in alter, kleiner Bibliothek mit 2014 gespendeten Büchern
Empfang in einem Dorf durch Großeltern von Patenkindern.
Hütte von Großeltern eines Patenkindes.
Hühner als Geschenk von dankbaren Eltern unserer Patenkinder
Maisbrei mit Eiern, die tägliche Mahlzeit der Schüler in Nkhoma.
Maissäcke werden im Lehrerzimmer gelagert.
Bau des Sanitärstraktes in Nkhoma

 

In Nchokera begrüßen uns Lehrerinnen und Lehrer, die seit Jahren versuchen, die widrigen Umstände an ihrer Schule zu verbessern. Der von uns vor drei Jahren gebaute Klassenraumblock und die Tische und Bänke, die vom letzten Sponsored Walk angeschafft wurden, sind in gutem Zustand. Zwei weitere Klassenräume würden die Unterrichtssituation deutlich verbessern, auf dem Grundstück lagern schon Ziegelsteine. Trotz organisatorischer Schwierigkeiten treffen wir die 35 Schülerinnen und Schüler, für die wir in einem Pilotprojekt die Schulgebühren bezahlt haben.

 

Das Kollegium unserer Partnerschule in Manja hat sich sehr gut auf unseren Besuch vorbereitet und ist sehr an einem Austausch mit Deutschland interessiert. Hier unterrichten die Lehrer in den Räumen der benachbarten Grundschule. Ein Laborraum und eine größere Bibliothek würden die Lernbedingungen an der Schule deutlich verbessern. Beides wollen wir mit Hilfe einer Drittmittelfinanzierung ermöglichen. Wir arbeiten zusammen mit der Schulleitung und den lokalen Autoritäten daran, diesen Antrag erfolgreich zu stellen.

 

In Nkhoma, der letzten Station unserer Reise, ist der Empfang herzlich, freundschaftlich und vertraut; hier ist unser Verein schon seit über zehn Jahren aktiv. Die Dankbarkeit der Schulgemeinschaft für unsere Aktion „Schulspeisung“ ist beeindruckend. Es sei „das erfolgreichste Projekt, das jemals in Nkhoma und Umland realisiert worden ist.“

 

Die Nahrungsmittelkrise, die im Frühling die Hälfte der Bevölkerung bedrohte, hat sich nur zwischenzeitlich gemildert. Das Klimaphänomen „El Niño“ verursachte eine Dürre mit katastrophaler Wirkung, denn die Niederschläge der letzten Regenzeit waren nicht ausreichend für den Maisanbau. Es kam nur noch die Hälfte der Schüler zum Unterricht und diese konnten sich aufgrund ihres hungrigen Magens schwer konzentrieren. Seitdem mit Hilfe des Vereins eine mittägliche Schulspeisung angeboten wird, sind die Klassen wieder vollständig und die Schülerinnen und Schüler können wieder konzentriert lernen.

 

Um die Schulspeisungen langfristig weiterführen zu können, arbeitet die Schulgemeinschaft nun ein Konzept aus, das noch stärker auf Eigenengagement setzt: die Einrichtung eines Schulgartens ist nur einer der vielen Vorschläge der engagierten Lehrerschaft in Nkhoma. Das Lehrerteam arbeitet eng zusammen, setzt trotz der bescheidenen Ressourcen eigene Ideen um. So entstanden neue Unterkünfte für die Schüler, Toiletten wurden repariert und das neue Labor ist in einem vorzüglichen Zustand.

 

Während unseres Besuchs konnten wir auch den Bau des neuen Sanitärtrakts verfolgen. Die Spenden des letzten Jahres machten es endlich möglich die hygienische Situation für die 200 Schülerinnen zu verbessern, die sich bisher nur mit Eimern im Wellblechverschlag waschen konnten. Das neue Gebäude wird neben Duschen auch acht Komposttoiletten beinhalten.

 

Das Highlight dieser Reise war der Besuch der Familien einiger unserer 57 Patenkinder. Wir werden mit unglaublicher Dankbarkeit begrüßt und reichlich (mit lebendigen Hühnern, Süßkartoffeln und Erdnüssen) beschenkt. Viele Patenkinder sind Voll- oder Halbwaisen, die Eltern starben an Aids oder Malaria; von den Großeltern großgezogen sind sie oft die ersten aus dem Dorf, die eine weiterführende Schule besuchen. Ohne die Unterstützung aus Deutschland wäre der Schulbesuch unmöglich. Die Unterbringung in den Internatsunterkünften vermeidet den stundenlangen Fußmarsch über Staubpisten zur Schule.

 

Vom benachbarten Nursing College erfahren wir, dass zwei unserer ehemaligen Patenkinder zu einer dreijährigen Ausbildung aufgenommen wurden. Da die Finanzierung der Ausbildung nicht gesichert ist, wird vom Verein überlegt, in welcher Weise eine nachhaltige Unterstützung geleistet werden kann.

 

Zusammenfassend zeigen uns die Besuche der drei Schulen, dass es Unterschiede darin gibt, wie die einzelnen Hilfen vor Ort mit den verschiedenen Möglichkeiten umgesetzt werden. „Nicht was man hat und was man kann macht den Unterschied aus – sondern wie man es einsetzt.“ Das zeigt seine volle Wirkung da, wo Menschen engagiert für ein gemeinsames Ziel arbeiten.

 

Wir geben die beeindruckende Dankbarkeit, die wir in Malawi erfahren haben, an Sie weiter, denn ohne die vielen kleinen und großen Spenden wäre das, was wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort in den letzten Jahren erreicht haben, nicht möglich gewesen.

 

Zikomo Kwambiri (Danke)

 

Wenn Sie Bildung in Malawi unterstützen wollen, können Sie uns online per Kreditkarte, PayPal oder Bankeinzug spenden.

Wir freuen uns auf Sie!